Stichwort: Robert Parker

Götterdämmerung bei Parker?

von Eckhard Supp - Dass Robert M. Parker, für viele seit Jahrzehnten der einflussreichste Weinkritiker der Welt, sich in den letzten Jahren immer weiter aus den Verkostungen für seine Publikation "The Wine Advocate" zurückgezogen hat, ist kein Geheimnis. Anfang Februar erst gab er bekannt, in Zukunft auch keine kalifornischen Weine mehr selbst verkosten zu wollen - eine Arbeit, die er Antonio Galloni übertrug, dessen Portfolio damit Italien, die Champagne, das Burgund und Kalifornien umfasst. Jetzt aber wird spekuliert, dass Galloni schon in absehbarer Zeit die Gesamtverantwortung für den Wine Advocate übernehmen und damit auch offiziell zum Nachfolger Parkers werden könnte.

Blogeintrag - Eckhard Supp - 15.02.2012 - 1 Kommentar

Heiße Diskussion: Überzieht Bordeaux bei den Weinpreisen?

Während die Preisexplosion bei den Kultweinen aus dem französischen Bordeauxgebiet - der Grund liegt vor allem in der starken, zahlungskräftigen und "etikettenorientierten" Nachfrage der letzten Jahre aus Asien - in Deutschland weithin unkommentiert und undiskutiert zur Kenntnis genommen wird, überschlagen sich die angelsächsischen Medien derzeit in skeptischen Kommentaren, was die Risiken dieser Entwicklung betrifft.

Newsartikel - - 19.08.2011 - 0 Kommentare

Misst Robert Parker mit zweierlei Maß? - Journalismus und Ethik

Während der amerikanische Weinpapst Robert Parker mit seinen überzogenen Bewertungen des Bordeaux-Jahrgangs 2008 wieder einmal die Weinwelt in Aufregung versetzt, läuft in den USA, mehr im Verborgenen, eine Diskussion, die weit aufschlussreicher für die Publikationspolitik des Gurus ist als seine aktuelle Notengebung. Tyler Colman, der unter dem Namen Dr.

Newsartikel - - 29.04.2009 - 0 Kommentare

Erneut 97-Parker-Punkte für Chile – Carmenère Carmin de Peumo

Von Winfried  de  Bernard du Breil – In seiner zweiten Auflage erhielt der Carmenère  „Carmin de Peumo“ 2005 von Ignacio Recabarren jetzt von Robert Parker die phantasitische Note von 97 Punkten -  die gleiche Punktzahl, die Robert Parker bereits für den Vorgängerjahrgang 2003 - die Erstauflage – verteilt hatte. (Anmerkung: Der 2004er wurde nicht produziert, weil er Recabarren nicht gut genug war.)

Blogeintrag - winfrieddb - 23.12.2008 - 1 Kommentar

Merkwürdige Bestenliste beim US-Guru

The Wine Advocate, der Newsletter des amerikanischen Weingurus Robert Parker, hat jetzt eine Bestenliste des italienischen Weinbaus veröffentlicht, die - je nach Perspektive - zum Kopfschütteln oder Schmunzeln Anlass bietet. Unter den 30 besten Weinen des Gurus stammen sage und schreibe 25 aus dem Piemont, 5 aus der Toskana - der Rest des Landes geht leer aus. Noch merkwürdiger ist die Hitliste, wenn man die ersten zehn Weine betrachtet.

Newsartikel - - 14.03.2008 - 0 Kommentare

Kalifornischer Winzer trinkt die eigenen Weine mit guter Parker-Bewertung nicht

Adam Tolmach, einer der renommiertesten Winzer des südlichen Kaliforniens (Ojai Vineyards, Santa Barbara), hat sich jetzt dahingehend geoutet, dass ihm die eigenen, von Parker hoch bewerteten Weine nicht schmecken, und ist damit bei weitem nicht allein auf weiter Flur, wie decanter.com berichtet. Tolmach beklagte, unter dem Einfluss der Parkerschen Bewertungen hätten viele Weinmacher ihren Sinn für Gleichgewicht und Eleganz in den Weinen verloren.

Newsartikel - - 19.01.2008 - 0 Kommentare

Parker zweifelt am Erfolg der 2006er Bordeauxkampagne

Skepsis, ob die 2006er-Primeurkampagne in Bordeaux Erfolg hat, äußerte jetzt der US-Weinguru Robert Parker jr. laut "decanter.com". Gründe dafür seien leere Geldbeutel und ein schwacher Dollar im Verhältnis zum Euro, wie auch die noch immer beträchtlichen Lagerbestände an Weinen der ausgezeichneten Jahrgänge 2000 und 2005, denen die vermutete Tendenz der Erzeuger, die Preise gegenüber 2005 nicht substanziell zu senken, nicht eben entgegen komme.

Newsartikel - - 20.05.2007 - 0 Kommentare

Parker wieder (fast) alleine 

So überraschend, wie vor etwas mehr als drei Jahren die Ernennung erfolgte, haben sich Robert Parker und sein Italienspezialist Daniel Thomases jetzt wieder getrennt - angeblich nicht "im Einvernehmen", sondern eher im Streit. Genaueres war bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu erfahren, da beide Seiten keine Details preisgeben.

Newsartikel - - 28.08.2006 - 0 Kommentare

Parker attackiert die Médoc-Aristokratie

Robert Parker, der US-amerikanische Weinpapst, hat die Eigner der bekannten Châteaux aus dem Médoc der "provinziellen Eifersucht und des Geizes" beschuldigt. Anlass zu dieser Philippika ist die derzeitig sehr zögerliche Haltung der Grands Crus, die Primeurpreise für die laufende Kampagne festzulegen.

Newsartikel - - 21.06.2006 - 0 Kommentare

Höhenflug für Bordeauxwein - Großartiger 2005er 

Nachdem James Suckling und Robert Parker die Weine des Bordeauxjahrgangs 2005 - die europäische Presse darf ja seit Jahren an den Weinen erst schnuppern, nach dem die US-Boys sie längst verkostet und auch zum Teil schon ihr Verdikt veröffentlicht haben - über alle Maßen bejubelten (Suckling: "gehören zu den besten, die ich in meiner Karriere verkostet habe"), scheinen sich auch neue Preisrekorde in der Subskription anzudeuten.

Newsartikel - - 06.05.2006 - 0 Kommentare

Parker schießt zurück

Eine ganze Weile brauchte Robert Parker, um auf die heftige Attacke von Hugh Johnson zu reagieren, der ihn mit US-Präsident Bush und dessen religiösem Militarismus verglichen hatte (wir berichteten bereits im vergangenen August).

Newsartikel - - 25.03.2006 - 0 Kommentare

Johnson gegen Parker: Religiöser Imperialist!

Mit harten Bandagen wird derzeit wieder einmal zwischen britischen und amerikanischen Weinpäpsten gekämpft. Hugh Johnson, der wahrscheinlich erfolgreichste Weinschriftsteller der Welt, hat dem US-Kritiker Robert Parker vorgeworfen, er stelle im Weinbereich das dar, was George W. Bush in der Politik sei: ein militaristischer, aggressiver Imperialist. So wie Bush seinen religiös motivierten Feldzug gegen das Böse in der Welt führe, so versuche Parker, die Weinwelt in Gut und Schlecht zu dichotomisieren, um das Schlechte gnadenlos zu bekämpfen.

Newsartikel - - 28.08.2005 - 0 Kommentare

Bob versus Jancis: Teure Kinderbewahranstalt

Ein heftiger Streit mit spitzer Feder ist in den Wochen nach den Primeurverkostungen des französischen Bordeauxgebiets zwischen zwei der bekanntesten internationalen Weinkritiker entbrannt. Der Amerikaner Robert Parker jr. hatte  ihn losgetreten, indem er der britischen Journalistin Jancis Robinson anlässlich der Veröffentlichung ihrer Verkostungsnotizen zum Jahrgang 2003 vorwarf, den Wein von Château Pavie (Saint-Émilion) ungebührlich behandelt und besprochen zu haben.

Newsartikel - - 19.04.2004 - 0 Kommentare

Parker und (k)ein Ende

"Mit Parker ist man gut informiert", lautet der Titel einer Vorstellung des neuen Parker'schen Weinguide auf den Internet-Seiten des "blitz-magazins" von Eckhardt Badziong. Nun, glaubt man eine Reihe von Veröffentlichungen der letzten Zeit in Printmedien oder im Internet, dann darf man an diesem Satz zumindest begründete Zweifel anmelden. Der Hamburger Weinjournalist Mario Scheuermann hat sich jüngst einmal des Deutschland-Kapitels von Parkers neuestem Wein Guide angenommen und eine wahre Flut an fehlerhaften, veralteten oder schlicht aberwitzigen Passagen ausfindig gemacht.

Editorial - Eckhard Supp - 23.06.2003 - 0 Kommentare

Scheuermann vs Parker

Der Hamburger Weinjournalist Mario Scheuermann hat in seinem Internetdienst degustation.de jetzt vehement den amerikanischen Weinpapst angegriffen, der jüngst für entzückte Mienen bei deutschen Winzern und Vermarktern gesorgt hatte, indem er erklärte, der 2001er sei in Deutschland ein Jahrhundertjahrgang.

Newsartikel - - 22.12.2002 - 0 Kommentare

Parkers Hosianna auf Kalifornien

Vorsicht, Bordeaux, Rheingau, Burgund und Toskana! Der amerikanische Weinpapst Robert Parker hat jetzt in einem Interview dekretiert, die schönste und vielfältigste Weinbaugegend der Welt sei das nördliche Kalifornien. Zwar gibt er zu, dass Toskana, Burgund und die nördliche Rhône schön seien (was an der Industrielandschaft der nördlichen Rhône so reizvoll sein soll, erschließt sich uns allerdings nicht, d.

Newsartikel - - 29.09.2002 - 0 Kommentare

Pressespiegel - Parkers Traumwelt

Amerikas Weinpapst Robert Parker hat wieder einmal zugeschlagen. Nachdem er in den letzten Ausgaben seines "Wine Advocate" europäische Weine (Bordeaux, Burgund) eher mit Sparwertungen bedachte, schüttet er sein Füllhorn jetzt über kalifornischen Gewächsen um so großzügiger aus. Fast sechs Prozent der insgesamt knapp über 1.000 verkosteten Weine erhalten Traumnoten von etwa 95 bis zur Höchstwertung von 100 Punkten - ein Ergebnis, das im Vergleich dann doch etwas wunderlich klingt.

Newsartikel - - 27.09.2002 - 0 Kommentare

Pressespiegel - Ösi-Parker und schwache Kalifornier

Robert Parkers Adjutant Rovani hat für die jüngste Ausgabe des Wine Advocate eine Reihe österreichischer Weingüter unter die Lupe genommen und deren Weine verkostet. Wirkliche Überraschungen, sagen wir es gleich vornweg, gab es dabei nicht. Dass die Weine des Süßwein-Spezialisten Alois Kracher vom Neusiedlersee den amerikanischen Geschmack treffen, ist schon seit einiger Zeit bekannt. Logisch also die Spitzen-Bewertungen mit sieben von 10 Weinen oberhalb der 95-Punkte-Grenze. Gleich zwei 99er Weine (TBA Scheurebe Nr. 9 und TBA Welschriesling Nr.

Newsartikel - - 27.07.2002 - 0 Kommentare

Amerikaner verschmähen 2001er Bordeaux

Die unverhohlenen Boykott-Aufrufe des US-Weinpapsts Robert Parker, der seine Landsleute aufgefordert hatte, um den 2001er Bordeaux-Jahrgang einen großen Bogen zu machen (wir berichteten), scheinen Früchte zu tragen. Obwohl die Preise im Schnitt um 10 bis 20 Prozent - in der Spitze auch mehr als ein Drittel - unter denen des 2000er Jahrgangs lagen, scheint sich in Bordeaux noch kein einziger Einkäufer aus den USA präsentiert zu haben.

Newsartikel - - 15.07.2002 - 0 Kommentare

Robinson mit Preistipps bei 2001er Bordeaux

Während US-Papst Robert Parker - im krassen Gegensatz zu seinen kalifornischen Kollegen der Zeitschrift Wine Spectator - der Weinwelt jetzt seine Bedenken zum 2001er Jahrgang in Bordeaux mitgeteilt hat und vor übereiltem und spekulativem Einkauf warnte (er bat ausdrücklich darum, die Preise vor dem Erscheinen seines Wine Advocate festzusetzen), geht die britische Autorien Jancis Robinson noch bevor in Bordeaux die ersten Preise veröffentlicht wurden so weit, bereits diejenigen ihrer Favoriten-Gewächse, von denen sie sich ein gutes Preis-Leistungs-

Newsartikel - - 29.04.2002 - 0 Kommentare