Stichwort: Weinpreise

Penfolds: Teuerster Wein der Welt jetzt im Online-Handel

Der mit 168.000 US $ teuerste (Jung)Wein der Welt, Penfolds' Kalimna Block 42 Cabernet Sauvignon 2004, wird seit einigen Tagen auch online verkauft. Auf wine.com werden insgesamt 12 Glasflacons des wertvollen Tropfens angeboten. Die in einer eigens handgefertigten Holzkiste verpackte, von Glaskünstler Nick Mount mundgeblasene Ampulle, so die offizielle Bezeichnung des Behältnisses, muss, so die Website des Händlers, obligatorisch in den USA leben, und zwar in einem von 14 ausgesuchten Bundesstaaten, in die wine.com aufgrund der komplizierten Bestimmungen des Landes nur verschicken darf.


Das Barossa Valley in Südaustralien. Von hier kommen die Trauben des teuersten Weins der Welt. (Foto: E. Supp)

Newsartikel - Eckhard Supp - 30.11.2012 - 0 Kommentare

Muss teurer Wein so teuer sein?

von Eckhard Supp - Weinpreise sind unter Weinfreunden eines der leidigsten und meist diskutierten Themen überhaupt. Es reicht, sich die entsprechenden Diskussionen in den sozialen Netzwerken anzuschauen, um zu verstehen, wie viel Leidenschaft dabei meist im Spiel ist. Im Wein liegt Wahrheit? Mag sein, aber in welchem Wein liegt die Wahrheit? In dem für 1,99 EUR oder in dem für 1.500,00? Wie viel müssen die sehr guten, großen Weine der Welt wirklich kosten? 10, 50, 100 Euro? Noch mehr? Und welcher Teil des Preises ist echten Kosten geschuldet, welcher nur ein Resultat von Knappheit und Marketing?

Blogeintrag - Eckhard Supp - 30.08.2012 - 13 Kommentare

Der Preis ist heiß: Fünf Cent das Kilo Trauben in Süditalien

von Eckhard Supp - Es wird derzeit viel über Wein- und Traubenpreise diskutiert. Für und wider, je nach Blickwinkel und persönlichem Standpunkt. Was ich gerade in der Online-Ausgabe des Corriere del Giorno der apulischen Provinz Taranto lesen musste, hat mir dann aber tatsächlich erstmal die Sprache verschlagen: Fünf Cent, eher sogar noch etwas weniger - das ist der Preis, den Händler aus Neapel und Bari den Winzern des Salento-Weinbauorts Grottaglie derzeit noch "anbieten", wenn man ein solches Wort überhaupt noch benutzen darf.

Blogeintrag - Eckhard Supp - 26.08.2012 - 0 Kommentare

Sekundärmarkt für Kultweine am Boden?

Was sich im vergangenen Jahr bereits andeutete (s. hier ... und hier ...) scheint nun zu einer unumstößlichen Tatsache geworden zu sein. Der Sekundärmarkt für die großen Kultweine der Welt, sprich Frankreichs, ist zusammengebrochen. Diesen Schluss legt jedenfalls die Entwicklung der beiden Londoner Indizes Liv-Ex 50 und Liv-Ex 100 - letzteren können Sie auch in einer Box auf ENO WorldWine regelmäßig verfolgen -, die sich nach einem Absturz von einem Sechstel bzw. fast einem Drittel ihrer Höchstnotierung in den letzten Wochen wieder auf dem Niveau von 2010 bzw. sogar von 2008 eingepegelt und damit den gesamten Zugewinn von 2010/11 verspielt haben.

Newsartikel - - 15.08.2012 - 0 Kommentare

Spanien vor einem Preiskrieg?

Spaniens Weinmarkt schrumpft und schrumpft und schrumpft, und zwar jetzt bereits seit 25 Jahren, ohne das ein Aufschwung sichtbar wäre. Wie die spanische Wirtschaftsseite elEconomista.es kürzlich berichtete, sank der Umsatz der Branche auf dem Binnenmarkt im letzten Geschäftsjahr erneut um 3,2 % und erreicht nur einen Wert von 2,36 Mrd. Euro.

Newsartikel - - 23.01.2012 - 0 Kommentare

Ist Deutschland ein Billigweinland?

von Eckhard Supp - Eine interessante Diskussion auf Facebook, bei der es eigentlich um österreichische Weine und um die Tendenz ging, den neuen Jahrgang immer früher auf den Markt zu werfen, hat mich heute dazu veranlasst, einmal einen etwas anderen Preisvergleich anzustellen. Mithilfe der Suchmaschine weinpower.de stellte ich eine Liste der jeweils teuersten Weine verschiedener Weinbauländer zusammen

Blogeintrag - - 29.11.2011 - 2 Kommentare

Heiße Diskussion: Überzieht Bordeaux bei den Weinpreisen?

Während die Preisexplosion bei den Kultweinen aus dem französischen Bordeauxgebiet - der Grund liegt vor allem in der starken, zahlungskräftigen und "etikettenorientierten" Nachfrage der letzten Jahre aus Asien - in Deutschland weithin unkommentiert und undiskutiert zur Kenntnis genommen wird, überschlagen sich die angelsächsischen Medien derzeit in skeptischen Kommentaren, was die Risiken dieser Entwicklung betrifft.

Newsartikel - - 19.08.2011 - 0 Kommentare

USA: Wein wird Alltagsgetränk, Konsumenten preisbewusster

Wein wird in den USA offenbar mehr und mehr zum Alltagsgetränk, ganz nach dem Vorbild der europäischen Weinbaunationen. Dies geht aus einer Marktstudie hervor, deren Resultate jetzt von winebusiness.com veröffentlicht wurden. Danach trinken bereits 80 Millionen US-Amerikaner mindestens ein Mal im Monat Wein, 9 % mehr als noch 2009.

Newsartikel - - 27.02.2011 - 0 Kommentare

Geiz ist geil - Auch der Fachhandel versaut die Preise

von Eckhard Supp - Manchmal weiß man in dieser Branche wirklich nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll, und den Propheten zu spielen, macht auch nicht mehr wirklich Spaß. Erst vor einigen Monaten hatte ich über den Verfall der Fassweinpreise bei Chianti Classico und Barolo geschrieben, und berichtet, wie dick vielen italienischen Winzern der Angstschweiß auf der Stirn steht (s. hier ...). Und quasi als wollte mir jemand unbedingt, fast schon mit Brachialgewalt Recht geben, lese ich heute, dass es ein bekannter Italien-Importeur geschafft hat, im Weihnachtsgeschäft 60.000 Flaschen Barolo zu 6,80 EUR netto zu platzieren - einen Wein, den ich dann auch prompt im Internet zu einem EVP von etwa 12 bis 13 Euro wiederfinde.

Blogeintrag - Eckhard Supp - 02.12.2010 - 1 Kommentar

USA: Hochpreisige Weine ziehen wieder an

Der US-Markt, der in der Folge der Krise besonders im hochpreisigen Segment stark gelitten hatte, scheint zu seiner alten Stärke zurückzukehren. Dies legen jedenfalls die Zahlen nahe, die jetzt von der Internetpublikation Wines&Vines veröffentlicht wurden. Nach ihnen verkauften Händler und Erzeuger in den abgelaufenen 12 Monaten 21,9 % mehr Wein im Segment über 20 US$ als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Newsartikel - - 01.10.2010 - 0 Kommentare

Neuseeland: Hoher Absatz senkt Profitabilität

Hoher Weinabsatz ist nicht immer gleichbedeutend mit hoher Zufriedenheit. Diese Erfahrung müssen - nach den Australiern - jetzt die neuseeländischen Winzer machen, glaubt man der Webseite von Radio Neuseeland. Dort wird der Präsident des neuseeländischen Winzerverbands mit der Klage zitiert, die steigenden Weinexport hätten im letzten Jahr dazu geführt, dass die Rentabilität der Betriebe stark gesunken sei.

Newsartikel - - 02.09.2010 - 0 Kommentare

Lambecks Lamento – Auch welt.de scheut keine Blamage!

Von Eckhard Supp – Geschickt sind sie schon, unsere Kollegen Weinkritiker in den großen Verlagshäusern der Republik. “Einige österreichische Weine sind ungehörig teuer” las ich heute morgen auf welt.de aus der Feder von Martin S. Lambeck, und ich gestehe, dass ich diesen Titel genau so las, wie es vermutlich beabsichtigt war: “Österreichische Weine sind ungehörig teuer” machte meine – nicht einmal überselektive – Wahrnehmung aus der Headline, und, wie um mir Recht zu geben, lautete die Aussage nur zwei Zeilen weiter bereits “Auffällig ist allerdings, dass viele gute österreichische Weine ein unangemessen teures Preisniveau erreichen.” Erst einige, dann viele – am Ende vielleicht sogar alle?

Blogeintrag - Eckhard Supp - 29.01.2010 - 0 Kommentare

Kaliforniens Weinbau: Über 25 US $ geht nichts mehr

In Kaliforniens Weinbau geht die Angst um! Angst vor den Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise, die entgegen allen historischen Vorbildern auch das Segment der Luxusgüter massiv betrifft. Zwar trinken Amerikas Weinfreunde immer mehr Wein, aber im Gegensatz zur Entwicklung der letzten Jahrzehnte orientieren sie sich preislich stark nach unten.

Newsartikel - - 07.08.2009 - 0 Kommentare

Burgund erwartet in der Krise sinkende Preise

Nachdem die Weinerzeuger in Frankreichs Renommierregion Burgund schon im vergangenen Jahr einen drastischen Absatzrückgang (insgesamt -5,4 %, Exporte sogar -15,5 %, wobei die bisherigen Top-Märkte USA und Großbritannien allein um 25 % nachgaben) hinnehmen mussten, hat auch das Jahr 2009 mit Hiobsbotschaften begonnen: Zwar blieb der Absatz auf dem Binnenmarkt weiterhin relativ stabil, aber die Exporte gaben noch einmal um 11% nach.

Newsartikel - - 18.06.2009 - 0 Kommentare

Wieviel darf eine Flasche Wein kosten?

Von Eckhard Supp – In regelmäßigen Abständen taucht diese Frage in Internetforen und Netzwerken auf, so jüngst wieder auf Xing. Ziemlich kompliziertes Thema! Und noch dazu meist ziemlich emotionsbeladen! Darüber haben sich schon ganze Diskussionsforen auf Dauer verkracht.

Blogeintrag - Eckhard Supp - 03.06.2009 - 1 Kommentar

Niedrige 2008er-Primeurpreise in Bordeaux bedrohen Abverkauf der Vorjahrgänge

Nachdem der britische und US-amerikanische Weinhandel mit ihrem massiven Druck auf die Bordeauxerzeuger offenbar Erfolg hatten, und die Primeurpreise für den Jahrgang 2008 zum allergrößten Teil deutlich unter denen des Vorjahres angesetzt wurden - die Abschläge betrugen bis zu 50 % - scheint das Resultat den Herrschaften in den Kontoren von London und New York auch wieder nicht zu gefallen.

Newsartikel - - 29.04.2009 - 0 Kommentare

Zurückhaltung bei teuren Weinen

Von Paula Bosch – Eigentlich darf man es gar nicht erzählen – glaubt eh kein Mensch! Aber wir haben in unserem Restaurant (Tantris in München, d. Red.) sogar mit einem leichten Plus abgeschlossen. Natürlich hatten wir weniger Gäste aus dem Osten, das merkt man dann doch! Aber insgesamt wirklich keine Spur von Krise oder weniger Kohle!

Blogeintrag - paulabosch - 13.01.2009 - 2 Kommentare

Wie teuer darf der neue Bordeaux-Jahrgang werden?

Jean-Marc Quarin (www.quarin.com), der französische Weinkritiker, dessen wichtigste Bewertungen des Jahrgangs 2007 wir in unseren Weinhighlights veröffentlicht haben, hat seine umfangreichen Verkostungsnotizen jetzt noch um eine Analyse ergänzt, in der er für jeden einzelnen Wein einen "gerechten" und einen "günstigen" Preis errechnete. Den "gerechten" Preis oder "Wert", d. h.

Newsartikel - - 16.05.2008 - 0 Kommentare

Italiens Konsumenten trinken billiger und alkoholreicher

Ein ziemlich ungewohntes Bild von den sich wandelnden Gewohnheiten der italienischen Weintrinker zeichnet eine Untersuchung des italienischen Marktforschungsinstituts Astra. Danach wächst die Gruppe der Weintrinker im Land des Gottes Bacchus insgesamt nicht mehr und ihre Angehörigen entdecken immer mehr ihre Liebe für alkoholreiche und preiswerte Weine, die nicht einmal mehr auf die klingenden Traditionsnamen hören müssen oder sogar aus dem Ausland stammen dürfen.

Newsartikel - - 12.12.2007 - 0 Kommentare

Weinabsatz in Deutschland entwickelt sich widersprüchlich

Der deutsche Weinmarkt ist im ersten Halbjahr 2007 mengenmäßig um 3,1 Prozent, wertmäßig allerdings nur um 1,2 Prozent gewachsen, wie das Deutsche Weininstitut jetzt auf der Grundlage von Erhebungen der Gesellschaft für Konsumforschung bekannt gab. Der Durchschnittspreis pro Liter sank um 0,06 EUR auf 3,05 EUR, wobei dieser relative Wertverlust allerdings verstärkt die Anbieter ausländischer Weine traf, während die deutschen Winzer, die ihren Absatz mengenmäßig nur um 2,8 Prozent steigerten, beim Umsatz um 3 Prozent zulegen konnten.

Newsartikel - - 22.09.2007 - 0 Kommentare